Endlich kommt der Sommer! Die Luft ist warm und die Laune bessert sich. Weg mit den schweren Klamotten und rein in luftige Kleidung, die wieder mehr Haut zeigt. Doch nun soll die Winterblässe einer gesunden Bräune weichen. Doch was muss man beachten, damit aus einer „gesunden" Bräune keine vorzeitige Hautalterung oder sogar schlimmere Spätfolgen wie Hautkrebs entstehen?
Denn unsere Haut - unser größtes Organ - vergisst nicht. Oft präsentiert sie uns erst nach Jahren oder Jahrzehnten die Rechnung für einen allzu sorglosen Umgang mit der Sonne: wenn man Glück hat „nur" durch vorzeitige Hautalterung, im schlimmsten Fall aber durch Hautkrebs.
UVA-Strahlen bewirken eine schnelle Bräunung der Haut, die aber nicht lange anhält. Die langwelligere UVA-Strahlung dringt tief in die Haut ein, schädigt das Bindegewebe und lässt die Haut schneller altern. Es gilt als gesichert, dass sie auch das Immunsystem schädigt und als wahrscheinlich, dass sie Hautkrebs auslösen kann.
Die kurzwelligeren und damit energiereicheren UVB-Strahlen dringen nur in die Oberhaut (Epidermis) ein und verursachen dort die später einsetzende, dafür lang anhaltende Bräunung. UVB ist aber auch für die Entstehung von Sonnenbrand verantwortlich und somit ein großer Risikofaktor für Hautkrebs. Ein biologisch sinnvoller Effekt der UVB-Strahlung ist die Bildung einer sogenannten Lichtschwiele, einer Verdickung der Hornschicht der Oberhaut, die - sofern sie genügend ausgeprägt ist - die tieferen Hautschichten vor UV-Schäden schützt.
Die von vielen Menschen so heiß begehrte Bräunung ist ein Schutzmechanismus der Haut. Sie entsteht dadurch, dass UVB-Strahlen in den pigmentbildenden Zellschichten die Produktion von Melanin auslösen. Dieser Farbstoff legt sich dann wie ein dunkler Schutzmantel um die Zellkerne, absorbiert einen Großteil des einfallenden UV-Lichts und schützt so die DNA-Erbinformation vor Strahlenschäden.
Reichen die körpereigenen UV-Schutzmaßnahmen nicht aus, verursacht die UVB-Strahlung die Ausschüttung von Entzündungsstoffen, den Prostaglandinen. Diese wiederum lösen die typischen Symptome des Sonnenbrandes aus: Rötung, Schwellung, Brennen und Jucken der Haut. Meist heilt dieser zwar nach einigen Tagen wieder aus, in jedem Fall beschleunigt er aber die Hautalterung und es bilden sich vorzeitig Falten und Altersflecken.
Im ungünstigsten Fall können die UV-Strahlen allerdings die Erbsubstanz so massiv schädigen, dass die körpereigenen Reparaturmechanismen überfordert sind und sich die Zellen dann ungehemmt teilen - es entsteht Hautkrebs. Insbesondere Sonnenbrände in der Kindheit erhöhen das Risiko deutlich, in späteren Jahren ein bösartiges Melanom zu entwickeln.
Die wirksamste Sonnenschutz-Maßnahme ist zugleich auch die einfachste - im Schatten bleiben! Das gilt erst recht für die Mittagszeit zwischen 11 und 15 Uhr, in der die Sonneneinstrahlung bis zu 150-fach stärker sein kann als morgens oder abends. Auch Babys und Kleinkinder sollten unbedingt im Schatten bleiben, denn für Kinderhaut ist die Gefahr eines Sonnenbrandes etwa zehnmal größer als für Erwachsene.
Wer jedoch seine Haut direkt der Sonne aussetzen möchte, sollte auf wirksame Sonnenschutzmittel wie die BELICO® SUN CARE nicht verzichten. Diese enthalten Substanzen, welche die UV-Strahlen aufnehmen und in (ungefährliche) Wärme umwandeln. Um diese Wirkung zu entfalten, müssen sie aber schon etwa 30 Minuten vor dem Sonnenbad aufgetragen werden. Physikalisch wirkende Mittel beinhalten Pigmente wie Zink- oder Titanoxid, die UV-Licht reflektieren und so das Eindringen in tiefere Hautschichten verhindern. Sie wirken sofort, allerdings können sie der Haut einen leicht weißlichen Glanz verleihen. Antioxidanzien wie Vitamin E und weißer Tee Extrakt schützen die Haut zusätzlich, indem sie freie Radikale, die durch UV-Licht entstehen, abfangen und neutralisieren.
Ein Manko des Lichtschutzfaktors ist, dass er nur zum UVB-Schutz genaue Angaben macht. Heute weiß man aber, dass auch ein Zuviel an UVA schwere Gesundheitsschäden nach sich ziehen kann. Daher wird inzwischen der UVA-Schutz durch ein spezielles Logo auf der Packung kenntlich gemacht. Es besteht aus den Buchstaben „UVA" in einem Kreis und signalisiert, dass der UVA-Schutz des Produkts ein Drittel des Schutzes gegen UVB-Strahlen beträgt. Diese neue Kennzeichnung ersetzt den bisher üblichen sogenannten „Australischen Standard".
Ein Sonnenschutzmittel sollte nicht nur vor UV-Strahlen schützen, sondern auch die Haut pflegen! So kommt z.B. der Auswahl der richtigen Öle eine besondere Bedeutung zu. Häufig werden aus Erdöl gewonnene Mineralöle verwendet, die durch ihre „hautverschließende" Wirkung die Feuchtigkeit in der Haut zurückhalten. Dadurch werden die Schweißausscheidungen behindert, was verstopfte Schweißdrüsen (Miliaria) fördern kann. Alternativen sind Naturöle, welche vor Austrocknung schützen und ähnliche Eigenschaften wie der natürliche Hauttalg besitzen. Auf Parfümstoffe sollte besser verzichtet werden, da diese Pigmentstörungen fördern können. Ein weiteres Problem können die oft verwendeten PEG-haltigen Emulgatoren darstellen. Diese sind zwar sehr stabil, haben aber den Nachteil, dass sie unter der gemeinsamen Einwirkung von Sauerstoff und UV-Strahlen hochreaktive Peroxide bilden, die bei empfindlichen Personen Sonnenallergien (Mallorca-Akne) auslösen können.
Auch die Konservierung von Sonnenschutzprodukten verdient besondere Aufmerksamkeit: Das gerne eingesetzte Methylparaben soll gemäß neuesten Studien aus Japan unter dem Einfluss von UV-Licht Alterungsprozesse der Haut beschleunigen, da die Absterberate der Hautzellen dann dreimal so hoch ist, wie bei Präparaten, die dieses Konservierungsmittel nicht enthalten, so Professor Yoshikawa.
Solarien geben je nach Gerät eine 100-500-fach höhere UVA-Strahlung ab als natürliches Sonnenlicht. Der UV-B-Anteil ist dagegen sehr gering, so dass fast kein Sonnenbrand ausgelöst werden kann. Da UVA bis in die Lederhaut vordringt und die Haut stark austrocknet, muss mit Veränderungen an den kollagenen Fasern gerechnet werden, was das Risiko einer vorzeitigen Hautalterung erhöht. Aus diesem Grund ist die Verwendung spezieller Anti-Aging Wirkstoffe, antioxidativer Vitamine und Feuchtigkeitsspender, wie z.B. im BELICO® CONCENTRATE I oder im PRE TAN & AFTER SUN ratsam.
Nach wie vor ist es ein häufiger Wunsch, möglichst schnell eine maximale Bräunung zu erlangen. Aus diesem Grund enthält das BELICO® PRE TAN & AFTER SUN den Bräunungsbeschleuniger Promelan, welcher die Melaninbildung anregt. Angenehmer Nebeneffekt: Durch den entstehenden, verstärkten Eigenschutz der Haut in Form der höheren Melaninbildung kann auch Sonnenschäden der Haut vorgebeugt werden.
Durch Sonneneinstrahlung kann die Haut schnell irritiert und gerötet reagieren. Wirkstoffe wie Aloe Vera, Weißer Tee Extrakt, Allantoin und Panthenol im BELICO® PRE TAN & AFTER SUN beruhigen die Haut spürbar. Die heilungsfördernden, schmerzlindernden und feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften von Aloe Vera, Ballonrebe und Echiumöl im CONCENTRATE IV bewirken eine deutliche Linderung bei Rötungen und Irritationen, falls die Haut doch einmal zuviel Sonne abbekommen hat. Als besonders wohltuend und kühlend wird auch die Feuchtigkeits-Gel-Maske MASK III empfunden. Der patentierte Zellschutz-Wirkstoff Ectoin ist ein leistungsstarker Hautpflegebestandteil, der die ungesunden Effekte der Sonneneinstrahlung, aber auch der Umweltverschmutzung und des Stresses, denen wir täglich ausgesetzt sind, vermindert.
Durch die Kombination von dreiwertigen Zuckermolekülen (DHA + Erythrulose) werden die oberen Hautschüppchen braun eingefärbt. So kann eine Bräunung der Haut ganz ohne die Risiken der Sonnenbestrahlung erreicht werden. Die flüssige Konsistenz des BELICO® BRONZING GELS bewirkt auch am Körper einen sehr gleichmäßigen Bräunungseffekt, der während einigen Tagen anhält. Ein Zusatz an Geraniumöl stellt einen angenehmen Eigengeruch sicher, so dass der für Selbstbräuner sonst typische Eigengeruch vermieden werden kann.
Eine erfolgreiche Verminderung von Pigmentflecken kann erreicht werden, indem Substanzen zum Einsatz kommen, welche die Melaninsynthese hemmen und indem die Haut außerdem vor UV-Strahlen geschützt wird, um die Melaninproduktion nicht anzuregen.
In diesem Sinne enthält das CONCENTRATE VI eine Kombination aus den hochwirksamen Wirkstoffen Alpha-Arbutin, Melanox und Vitamin C, welche die Melaninsynthese über eine Blockierung bestimmter Enzyme hemmen. Ein entsprechend hoher Lichtschutz sollte dann zusätzlich durch die BELICO® SUN CARE sichergestellt werden.
Durch die regelmäßige Anwendung des FACIAL PEELING I können braun eingefärbte Hautschüppchen außerdem oberflächlich schneller angelöst und die Verminderung von Pigmentflecken beschleunigt werden.
Natürlich steht Ihnen Ihre BELICO® Fachkosmetikerin jederzeit gerne zur Verfügung, um Sie bei der Auswahl Ihrer optimalen Hautpflege zu beraten. Kontaktieren Sie uns!