Hier ein paar Beispiele für Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten, welche u.a. allergieauslösende, mitesserfördernde oder andere negative Eigenschaften haben können und deshalb nicht bei BELICO® COSMETIC eingesetzt werden:
Dabei handelt es sich um synthetische Öle oder Wachse aus Erdöl, welche die Haut in höheren Konzentrationen verschliessen und die Mitesserbildung fördern können.
Mögliche INCI-Bezeichnungen: Cera Microcristallina, Ceresin, Isohexadecane, Mineral Oil, Ozokerit, Paraffin (Oil), Paraffinum Liquidum, Petrolatum, Vaseline uvm.
Silikonbestandteile können imprägnierende Eigenschaften haben und eine okklusive Wirkung (Plastiktüteneffekt) entfalten. Sie werden eingesetzt, um das Hautgefühl zu verbessern, dienen z.T. als Emulgator, Konsistenzgeber oder Lösungsmittel.
Mögliche INCI-Bezeichnungen: Cyclohexasiloxane, Cyclopen-tasiloxane, Dimethicone, und allgemein INCI-Bezeichnungen mit den Wortbestandteilen ...methicone... oder ...siloxane...
Neben der erwünschten konservierenden Eigenschaft im Produkt sollen Parabene den Nachteil haben, dass die Konservierungs-eigenschaft auch noch im menschlichen Körper fortgesetzt wird. An Krebstumoren durchgeführte Obduktionen haben Rückstände von Parabenen ergeben. Parabenehaltige Deodorants stehen insofern im Verdacht, Brustkrebs auszulösen. Außerdem sollen Parabene ein hohes Allergiepotential haben.
Mögliche INCI-Bezeichnungen: Butylparaben, Etyhlparaben, Isobutylparaben, Methylparaben, Propylparaben, u.a.
Bei Parfum handelt es sich um sehr komplexe Duftstoffgemische mit z.T. Hunderten von Duftstoffen. Da diese zu den häufigsten Allergieauslösern zählen, sollte auf Parfüm in Pflegepräparaten lieber verzichtet werden.
Mögliche INCI-Bezeichnungen: Aroma, Fragrance, Parfum.
Neben den bereits erwähnten Mineralölen gibt es noch eine Reihe weiterer Substanzen, welche unter Verdacht stehen, die Mitesserbildung zu fördern.
Mögliche INCI-Bezeichnungen: Cetearyl Alcohol, Eucerin, Isopropyl Myristate, Isopropyl Palmitate, Isopropyl Stearate, Lanolin uvm.
Sie dienen u.a. als Lösungsvermittler, Emulgatoren und Tenside und bewirken ein mehr oder weniger starkes Auswaschen von hauteigenen Lipiden. Sie stören somit die Funktion der Hautbarriere und können irritierend wirken. Außerdem können sie bei Einwirken von UV-Licht hochreaktive Peroxide bilden, welche bei empfindlichen Personen die bekannte Mallorca-Akne auslösen können.
INCI-Bezeichnungen mit den Wortbestandteilen: Ceteareth, Ceteth, Ceteoleth, Laureth, Oleth, PPG, PEG, Polysorbate, Pareth, Steareth, u.a.
Quellenangaben:
Öko Test , Ratgeber Kosmetik / Springer Lexikon Kosmetik / Kursbuch Kosmetik
/ wikipedia.org / kosmetikanalyse.com / Dermatologie, duale Reihe / Akne, Der Weg zur richtigen Behandlung
/ Dr. T. Reuther - Universität Hamburg
Immer mehr Kosmetikprodukte werden mit der Werbeaussage „Ohne chemische Konservierungsstoffe" oder „Ohne Konservierungsstoffe" beworben. Da gerade in hochwertigen Produkten aber oft auch empfindliche Wirkstoffe und Naturöle enthalten sind, welche ohne Konservierung schnell kaputt gehen würden, stellt sich die Frage, was diese Werbeaussagen eigentlich bedeuten.
Ein Kosmetikprodukt, welches nicht haltbar gemacht ist, würde tatsächlich nur wenige Wochen lang brauchbar sein. Ohne eine Form der Haltbarmachung bzw. Konservierung vermehren sich sehr schnell Mikroorganismen in einer Creme, was sich zuerst in Form von vermehrten Hautproblemen bemerkbar machen würde und erst danach in Form des sichtbaren oder „riechbaren" Verderbs des Produktes. Hier liegt auch die Problematik bei selber gemachten Cremes.
Gemäß der deutschen Kosmetikverordnung (KV) gibt es eine Liste mit 54 Substanzen, welche als Konservierungsstoffe gelistet sind. Der Vorteil, wenn man mit einer dieser Substanzen konserviert: Sie sind für diesen Zweck geprüft und zugelassen und deshalb für den Verbraucher als sicher zu betrachten. Der Nachteil: Aufgrund der Tatsache, dass meist die gleichen Konservierungsstoffe eingesetzt werden (z. Bsp. Parabene), hat sich auf verschiedene Konservierungsstoffe ein erhöhtes Allergiepotential gebildet.
Nun ist es so, dass für ein Kosmetikprodukt, welches eine dieser 54 Substanzen enthält, die Werbeaussage „Ohne (chemische) Konservierungsstoffe" nicht mehr verwendet werden darf. Andererseits darf diese Aussage verwendet werden, sobald die Haltbarkeit eines Produktes auf den Gehalt anderer Substanzen beruht, welche gemäß Kosmetikverordnung nicht als Konservierungsstoffe gelten. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten, wie Ihnen folgende Beispiele zeigen sollen:
Man kann z.B. mit sehr hohen Konzentrationen chemischer Lösungsmittel wie Propylene Glycol oder Butylene Glycol die Haltbarkeit eines Produktes steigern. In den als Lösungmittel notwendigen, geringen Dosierungen, ist andererseits nichts gegen diese Substanzen einzuwenden.
Auch haben hohe Glycerin- oder Alkoholkonzentrationen (INCI Alcohol oder Ethanol) konservierende Eigenschaften. Als Nachteil ist hier der stark austrocknende bzw. irritierende Effekt von zu hohen Glycerin- bzw. Alkoholkonzentrationen zu berücksichtigen.
Desweiteren können auch hohe Parfümkonzentrationen oder Bestrahlungs- oder Erhitzungstechniken dazu dienen, ein Produkt haltbar zu machen. Ob dann die Wirkung noch die gleiche ist, keine Rekontamination mit Keimen nach der Abfüllung stattfinden kann und sich die Bestrahlung eines Produktes langfristig nicht eher schädlich auf die Haut auswirkt, bleibt offen.
In Kenntnis dieser Zusammenhänge stellt sich die Frage, ob es nicht vielleicht doch sinnvoller ist, ein Produkt mit geringen Mengen ausgesuchter und gut verträglicher Konservierungsmittel haltbar zu machen, anstatt Produkte zu bestrahlen oder hohe Dosierungen anderer chemischer Substanzen einzusetzen, nur um die Werbeaussage „Ohne (chemische) Konservierungsstoffe" verwenden zu können.
Um eine bestmögliche Verträglichkeit aller BELICO® Cosmetic Präparate zu gewährleisten, ist es wichtig, dass auch unsere Produkte vor dem Befall mit Keimen optimal geschützt sind. Um dies sicherzustellen, wird die Haltbarkeit unserer Produkte gewährleistet durch Substanzen wie:
Feuchtigkeitsspendender Wirkstoff mit antimikrobiellen Eigenschaften.
Naturidentisches Konservierungsmittel, kommt in der Natur in Heidel- & Preiselbeeren vor. Vom BDIH für „Kontrollierte Naturkosmetik" und zur Lebensmittelkonservierung zugelassen.
Naturidentisches Konservierungsmittel, kommt in der Natur in Beeren und in gebundener Form im Wein vor. Vom BDIH für „Kontrollierte Naturkosmetik" und zur Lebensmittelkonservierung zugelassen.
Pflegender Deowirkstoff mit antibakteriellen Eigenschaften.
Natürlich steht Ihnen Ihre BELICO® Fachkosmetikerin jederzeit gerne zur Verfügung, um Sie bei der Auswahl Ihrer optimalen Hautpflege zu beraten.